Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Aufpflasterung

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In Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung unterliegen insbesondere deren geneigte ersten Steinreihen besonderen dynamischen Belastungen, aber auch die von Federn und Stoßdämpfern evtl. nicht ausgeglichenen anschließenden Bereiche auf und nach dem "Kissen". Diese Bereiche sollten deshalb in gebundener Bauweise geplant und ausgeführt werden. Sinngemäß gilt dieses für alle Stellen mit Höhenversatz in einem befahrenen Pflaster.

Begründung:

Eine ungebundene Verfugung ist hier wohl nur in seltenen Ausnahmefällen ratsam, wenn Pflasterschäden vermieden werden sollen. Denn an solch einer Stelle muss in der Praxis verstärkt mit Verstößen gegen eine eventuell gegebene Beschränkung der Geschwindigkeit - häufig gerade nachts - gerechnet werden. Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung sollten deshalb innerhalb ansonsten ungebunden gestaltetem Fahrbahnaufbau in gebundener Bauweise ausgeführt werden. Andernfalls verschieben sich in Fahrtrichtung die nach oben geneigten Steine und die durch Stöße belasteten folgenden Flächen neigen zur Muldenbildung, auch die in Fahrtrichtung nach einem erneuten Höhenwechsel befindlichen.

Es empfiehlt sich aufgrund der durch die Fahrzeuge erzeugten Nachschwingungen, jeweils bereits ca. 2 m davor und dahinter mit der gebundenen Bauweise zu beginnen. Entsprechend muss der Wechsel der Bauweisen bereits bei der Planung und Gestaltung einer ansonsten flexiblen Tragschicht in diesem genannten Bereich in starrer Bauweise berücksichtigt werden. Im Zeitlauf sich ergebende nachträgliche Absenkungen (Setzungen, Nachverdichtungen) der ungebundenen Flächen sollten bei Planung und Herstellung bedacht werden.



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