Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Besondere Beanspruchung

Auswahl der Bauweise > Mechanische Belastung


An Steigungen, in Beschleunigungs- und Bremsstrecken, durch ungelenkte und deshalb radierende Achsen in Kurven, aus häufigem Stop-and-go-Verkehr, bei langsam fahrenden Verkehr sowie durch Spurfahrt ergeben sich speziell unter Schwerverkehr besondere Beanspruchungen für ein Pflaster (s. RStO 01 Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, FGSV, Köln, Ausgabe 2001, Abschnitt 2.7 Besondere Beanspruchungen), denen die gebundene Bauweise besser standhalten kann als eine ungebundene.

Nachfolgende Beispiele aus der Praxis unterliegen den vorgenannten Beanspruchungen in einem besonderen Maße.

Begründung:

In der gebundenen Bauweise werden durch den kraftschlüssigen Verbund von Bettung, Pflastersteinen und Fugen (= Bildung einer Belagplatte) die durch Schwerverkehr auftretenden Lasten und Kräfte wesentlich breitflächiger und somit deutlich weniger schadenträchtig abgetragen.

Der lt. RStO 01, Abschnitt 2.2.1 Aufbau, korrekte Begriff lautet "Pflasterdecke" bzw. "Plattenbelag". Um die statische Wirkung des als Einheit wirkenden kraftschlüssigen Verbundes aus Pflastersteinen, Fugen- und Bettungsmörtel aber besonders ins Bewusstsein zu rücken, wird hier seit vielen Jahren stets der Begriff "Belagplatte" verwendet.



[Weiter]


[ Diese Seite drucken]


.

Suche

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü