Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Bremszonen

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Für Pflasterflächen an Ampeln, Kreuzungen und Einmündugen treffen die Begriffe der RStO 01 Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, FGSV, Köln, Ausgabe 2001 in Abschnitt 2.7 für besondere Beanspruchungen nahezu komplett zu. Die gebundene Bauweise ist hier bei entsprechender Verkehrsbelastung vorzusehen.

Begründung:

Wer sich in einer stark befahrenen Straße sandverfugte Flächen vor und nach Fußgängerampeln einmal genauer angesah, konnte aufgrund der Verschiebungen im Pflaster (auch bei Verwendung von Verbundsteinen) genau erkennen, wo die besonders belasteten Brems- und Beschleunigungsbereiche begannen und endeten. Gleiche Beobachtungen sind vor engen Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen üblich.

Hier ist nach den Erfahrungen eine starre Verfugung der flexiblen vorzuziehen. Dabei kann bei geringerer Verkehrsbelastung fallweise eine gemischte Bauweise von ungebundenen Pflasterflächen innerhalb von Geraden im Wechsel mit gebundener Bauweise in zuvor genannten Bereichen erwogen werden.


Den letzten Ausschlag für eine gebundene Bauweise geben die tatsächlichen Verkehrsbelastungen, die aber auch z. B. später mögliche Steigerungen des Verkehrsaufkommens sowie denkbare Umleitungen an solchen Stellen vorausschauend in die Überlegungen zu einer optimalen Planung einbeziehen sollen (s. RStO 01, Abschnitt 2.5.2).



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