Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Dehnungsfugen im Kreisverkehr

Dehnungsfugen


Es sollten mindestens 3 Dehnungsfugen in Kreisverkehrplätzen bzw. Kreisverkehr-Innenringen geplant werden, die aber am Außenradius keinen größeren Abstand als 8 m aufweisen. Sie sollten möglichst so angeordnet werden, dass sie außerhalb der zukünftig zu erwartenden Hauptfahrspuren positioniert sind.

Begründung:


Dehnungsfugen sind immer in die Belagplatte eingebaute Schwachstellen. Kreisverkehrsplätze bzw. Kreisverkehr-Innenringe sollten deshalb so geplant werden, dass sie voraussichtlich möglichst selten überfahren werden müssen. Deshalb ist der Hauptstrom des zu erwartenden Verkehrs wenn irgend möglich an den Dehnungsfugen vorbei zu führen.

(Persönliche Anmerkung: Nach meinen Beobachtungen bildeten sich - wenn überhaupt - in den heute üblichen Kreisverkehr-Innenringen relativ geringen Durchmessers fast immer nur 3 strahlenförmige Risse in Natursteinflächen, wenn auf Dehnungsfugen verzichtet wurde, in größeren Anlagen oft gar keine.
Die Gefahr der Rissbildung sinkt, wenn der Bau solcher Anlagen in die kühleren Zeiten des Jahres verlegt werden kann. Grund: Es ist die DIFFERENZ der Maximal- und Minimaltemperaturen, welche die Rissbildung forciert. Beim Bau im Hochsommer steigt also die Gefahr der späteren Rissbildung bei Frost. Ideale Baubedingungen für solch eine Anlage herrschen in unserem Klima demnach bei ca. 10° C, also im Herbst oder zeitigen Frühjahr.)



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