Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Fugentiefe

Pflaster


Bezogen auf die Nenndicke von allseits unbearbeiteten Natursteinen lautet die Fugenfülltiefe maximal 3 cm niedriger als die nominale Steindicke, bei maßhaltigen Natursteinen und Kunststeinen nicht mehr als 2 cm.

Begründung:

Weil ein unverdichtet locker in der Fuge befindlicher Bettungsmörtel nur ca. die Hälfte seiner Nenndruckfestigkeit aufweist, ist sein Anteil im Gegensatz zur ungebundenen Bauweise auf das technisch unbedingt erforderliche Maß zu beschränken, um die Stabilität der Pflasterfläche insgesamt nicht zu gefährden.

Bezogen auf die Nenndicke von allseits unbearbeiteten Natursteinen lautet danach die Fugenfülltiefe maximal 3 cm niedriger als die nominale Steindicke. Bei gesägten Natursteinen und Kunststeinen sollte die Einbindung in den Bettungsmörtel nicht mehr als 2 cm betragen, um die Statik der Fläche nicht unnötig zu schwächen.

Bei in der Fuge nicht verdichtbarem Bettungsmörtel besteht die Gefahr der Schädigung durch Frosteinwirkung aufgrund von nicht auszuschließenden Wasseransammlungen. Je geringer die Höhe solch eines Materials in der Fuge ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein gut fließfähiger Pflasterfugenmörtel auch die größeren Poren im Bettungsmörtelanteil der Fuge ausfüllt. Die kleineren Lufteinschlüsse wirken dann zumeist wie ein Luftporenbildner positiv gegen Frostschäden.



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