Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Gesägtes Belagmaterial

Pflaster


Gesägtes Belagmaterial sollte an allen mit Mörtel in Kontakt kommenden Flächen z. B. durch stocken oder strahlen nachbehandelt werden, weil ansonsten die Haftung des Mörtels am Stein gestört sein kann. Ersatzweise können solche Flächen auch mit Haftschlämme behandelt werden. Diese Lösung ist gegenüber der vorgenannten aber technisch unterlegen.

Begründung:


Der beim Sägen der Steine entstehende Staub setzt sich in deren Poren ab. So kann der zu Nadeln auskristallisierende Zement des Mörtels sich im Stein nicht mehr ausreichend ausreichend fest verkrallen (alle Kleber sollen nur auf, fett- und staubfreien Untergründen verwendet werden!), was zum Verlust eines Teils der Haftfestigkeit führt. Dem Abriß von Fugenmörtel an den Steinflächen wird so Vorschub geleistet.

Das Stocken oder Strahlen beseitigt die mit Steinstaub zugesetzen Poren. - Reines Abspülen mit Wasser reicht dafür ausdrücklich nicht aus! -

Eine personalkostenträchtige Notlösung ist das Aufbringen von Haftschlämme auf die Kontaktflächen direkt vor dem Verlegen oder Setzen. Weil die losen Staubbestandteile aber weiterhin vorhanden bleiben und nicht komplett am Stein gebunden werden können, aber auch weil beim Stocken oder Strahlen eine größere Haftfläche für den Mörtel entsteht, ist die Haftung an nur mit Haftschlämme benetzten gesägten Flächen letztlich geringer, als an mechanisch nachgearbeiteten oder gar spaltrauhen Seiten.

Hinweis: Haftschlämme, die auf die spätere Sichtfläche geraten ist, muss SOFORT entfernt werden.



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