Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Hinweise zum Einkauf

Anforderungen allgemein


Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl von Anbietern für Bettungs- und Fugenmörtel. Deren Qualitäten sind derzeit stark unterschiedlich und besonders bei den Fugenmörteln oft nicht vergleichbar, also auch nicht gleichwertig. Sinngemäß gilt dieses auch für die Beschaffung von Pflasterarbeiten.

Der Einkauf eines Bettungs- und/oder Fugenmörtels, der den technischen Erfordernissen nicht entspricht, kann den Grundstein für erhebliche Verluste aufgrund von Gewährleistungspflichten bilden.

Der Einkauf einer ungenügenden Pflasterarbeit wird das Auge aller Betrachter über Jahrzehnte beleidigen.

Begründung:

Ein Wort des englischen Sozialreformers John Ruskin (1819 - 1900) ist auch für den Einkauf im gebundenen Pflasterbau von zeitloser Aktualität:

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand
ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte,
und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren,
werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen,
aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles,
da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an,
müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen."

Wenn Stahlschrott eingekauft wurde, kann daraus kein edler Goldschmuck hergestellt werden. Dieses Sinnbild gilt sowohl für das Material als auch für Arbeitsleistung. Deshalb sei einmal unmissverständlich herausgehoben: Qualität braucht adäquate Gegenleistung. Wer den niedrigsten Preis als einziges Kriterium für die Auswahl der Bewerber festlegt, kann als Gegenleistung keine Spitzenqualität erwarten, egal was in welchen Papieren auch immer stehen mag.

Andererseits sei nicht übersehen, dass die falsche Entscheidung zu Kostenersparnis am falschen Platz auch durch den Bauunternehmer schon bei der Auswahl von Personal anstelle von Fachpersonal fallen kann. Den Verantwortlichen in den Kommunen sei gerade bei der Auswahl des Pflasterbetriebes eindringlich geraten, als vorrangiges Kriterium die zu erzielende Leistung zu wählen und dem betreffenden Betrieb die erforderliche finanzielle Luft zu lassen. Den dafür nötigen Spielraum gibt auch das Gesetz her. Denn das Pflasterbild ist die Leistung im Straßenbild, welche über Jahrzehnte unverändert sichtbar bleibt. Entweder verschönert sie den Ort oder sie schafft bei falsch verstandener Sparsamkeit über Jahrzehnte unbewusstes Missbehagen bei den Bewohnern, weil das Auge Tag für Tag beleidigt wird. Warum wollen Sie aber gerade diesen Platz, diese Straße, mit einem aufwendigen Pflaster versehen? Doch wohl vorrangig zur Verschönerung. - Lassen Sie nicht zu, dass eine einzige Fehlentscheidung die monatelange Arbeit vieler Kommunalpolitiker, Ingenieure, Techniker usw. zerstört! -

Gerade Einkäufer müssen beim Einkauf von Unterbeton, Bettungs- und Fugenmörtel beachten, dass dafür nicht nur die übliche inzwischen auf 4 plus 1 Jahr verlängerte Gewährleistungsfrist gültig ist, sondern dass ein ungeeignetes Material einen versteckten Mangel darstellen kann, für den die ausführende Firma Jahrzehnte haftet! Schlimmstenfalls könnte der kostenlose Neubau einer kompletten Pflasterfläche erforderlich werden. So sollten nicht nur aufgrund der Sorgfaltspflicht gegenüber der eigenen Firma, sondern auch aus eigenem existenziellen Interesse leichtfertige Entscheidungen ausgeschlossen werden.



[Weiter]



[Diese Seite drucken]



.

Suche

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü