Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Hochwasser

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Die Möglichkeit der Überflutung von Pflasterstraßen innerhalb von Hochwassergebieten ist zu prüfen. Eine dadurch zu begründende gebundene Bauweise ist abzuwägen.

Begründung:

Eine korrekte Planung für eine Pflasterfläche beinhaltet grundsätzlich zumindest die Prüfung des Grundwasserstandes und berücksichtigt die historischen Höchstwasserstände und Überschwemmungen durch Gewässer, die aus entsprechenden Spezialkarten entnommen werden können. Die Erfahrung lehrt, dass auch zwischenzeitlich errichtete Wasserrückhaltebecken einen niedriger anzunehmenden Höchstwasserstand nicht begründen können!

Die Aufweichung eines flexiblen Aufbaus durch Wasser ist in Hochwassergebieten zu beachten. Mancherorts ist besonders nach der Schneeschmelze fast regelmäßig mit der Überflutung ganzer Stadtteile zu rechnen. Flussdeiche können solche Regionen nur so lange schützen, bis der ansteigende Grundwasserspiegel das Straßenniveau überschreitet. Besonders in engen Tälern, aber auch in Orten, die zwei- oder gar dreiseitig von Flussläufen umgeben sind (Flussschleifen, Einmündung weiterer Gewässer), drückt dann das Wasser besonders schnell auch von unten in die Gebiete und nimmt den Sandfugen so ihre stützende Wirkung. Dadurch werden flexibel aufgebaute Pflasterstraßen unpassierbar, was für den Notfalleinsatz z. B. von Krankenfahrzeugen, der Feuerwehr und auch der Deichsicherung von besonderer Bedeutung ist.

Mit Pflasterfugenmörtel gebaute Pflasterflächen können von solchen Fahrzeugen bei noch ausreichend niedrigem Wasserstand und notfalls auch sofort nach dem Sinken des Wasserspiegels befahren werden, weil das Ausspülen von ungebunden gesetzten Pflastersteinen nicht zu erwarten ist und vor allem durch den großflächigen Abtrag der Lasten aufgrund der Belagplatte samt einer gebundenen Tragschicht.



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