Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Reinigung

Verfugung


Die Reinigung der frisch verfugten Pflasterfläche allein mit Wasser ist - z. B. nach einer kleinflächigen Reparatur - möglich, aber unzulässig, wenn dadurch Mörtelreste mit dem Spülwasser in die Fugen angrenzender noch zu verfugender Pflasterflächen fließen.

Stattdessen können die Pflaster-Teilflächen entweder mit einem Schwammbrett oder einer Schwammputzmaschine gereinigt werden oder der Belag wird mit einem Nachbehandlungsmittel behandelt, das eine Reinigung der Steinoberfläche nach ausreichendem Erhärten des Pflasterfugenmörtels innerhalb der Fugen ermöglicht. Pflasterflächen, die aufgrund ihrer Größe nicht innerhalb eines Tages komplett verfugt werden können, sind unter Beachtung der Gefällesituation so zu verfugen, dass verunreinigtes Spülwasser bei der folgenden Reinigung nicht in angrenzende noch zu verfugende Flächen laufen kann.

Begründung:


Über lange Zeit wurde die Entmischung der unerwünschten Mörtelreste auf der Steinoberfläche beim Abspülen nur allein mit Wasser kaum bedacht. Die anfallenden Zementreste und der Sand sammeln sich dem Gefälle folgend zwangsläufig in den angrenzenden Leerfugen. Dort werden sie später nur einfach mit frischem Fugenmörtel überdeckt; denn wie sollen sie tief unten aus den Fugen geholt werden? Sobald aber in jene Reste-Schicht des vom Bindemittel Zement durch sehr viel Spülwasser hervorragend gereinigten Sandes, der nun eine schwammartig offene Struktur aufweist, Wasser eindringen kann, z. B. durch die offenen Fugen der Borde, drohen Frostschäden.

Auf E-Mail-Anforderung senden wir Ihnen gern eine Slideshow/Diashow im pps-Format zur Verfugung samt Nachbehandlung und Reinigung von Pflasterflächen.



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