Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Zeitpunkt Verkehrsfreigabe

Freigabe


Zum Zeitpunkt einer unbeschränkten Verkehrsfreigabe muss für die beteiligten Bettungs- und Fugenmörtel eine Druckfestigkeit von real mindestens 37 N/qmm wie für eine Betondecke erreicht sein, um den Mindestansprüchen der RStO 01 in Verbindung mit DIN EN 206 für befahrene Verkehrsflächen zu genügen. Ein höherer Mindestwert kann zum Beispiel für besonders stark belastete Flächen aus Gründen der Sicherheit ratsam sein und deshalb im Leistungsverzeichnis vorgegeben werden.

Rein fußläufige Bereiche können laut Herstellerangaben, normalerweise nach dem Tag der Verfugung, für die Begehung durch Fußgänger freigegeben werden.

Begründung:

Zum Zeitpunkt einer unbeschränkten Verkehrsfreigabe muss für die beteiligten Bettungs- und Fugenmörtel eine Druckfestigkeit von real mindestens 37 N/qmm wie für eine Betondecke erreicht sein, um den Mindestansprüchen der RStO 01 in Verbindung mit DIN EN 206 zu genügen.

Herstellern stehen verschiedene Einflußmöglichkeiten zur Verfügung, eine zeitlich verkürzte Verkehrsfreigabe zu ermöglichen. Eine davon ist, die nach 28 Tagen unter Laborklima zu erreichende Mindestdruckfestigkeit zu erhöhen. Dieses ist in den vorliegenden Vorgaben beispielsweise für den Pflasterfugenmörtel bereits geschehen und trägt zusätzlich dazu bei, eine Sicherheitsspanne gegen ungewöhnliche Belastungen zu bilden, wie sie z. B. bei Verkehrsunfällen denkbar sind. Eine weitere Erhöhung der Druckfestigkeit ist wegen eventuell drohender Schäden aus Versprödung bei starkem Frost nicht ratsam.



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